Wilgartswieser Biosphären-Pfad

Am Anfang der Tour steht die Burgruine "Falkenburg", die man über einen leicht ansteigenden Pfad erreicht. Hier haben Sie einen herrlichen Blick über die Landschaft des Pfälzerwaldes sowie die Orte Wilgartswiesen und Hauenstein. Weiter führt der Weg auf abwechslungsreichen Pfaden, vorbei am Naturschutzgebiet "Tiergarten" und bietet schöne Ausblicke auf die Reichsfeste Trifels. Der Aussichtspunkt "Wasgaublick" lädt mit seiner Sitzgruppe zu einer Zwischenrast ein, bevor es über den schönen Aussichtspunkt "Deichenwand" wieder zurück zum Startpunkt der Tour geht.

Die Tour ist von der Länge her auch gut für Familien geeignet. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der örtlichen Gastronomie von Wilgartswiesen.

#Uffbasse! Für Rücksicht und Naturschutz

Wandern, Spazieren, Flanieren, Radeln, Mountainbiken, Klettern, Trekking, Picknick, Waldbaden, Chillen und Einkehren. Urlaub und Freizeit an der frischen Luft soll Spaß machen und vor allem erholsam sein. Das funktioniert am besten, wenn wir sorgsam und achtsam mit uns, mit anderen Menschen und mit der Natur umgehen. ALSO: BASS‘ UFF UN DENK MIT! Nimm Rücksicht auf alle, die unterwegs sind und vor allem auf die Natur, damit wir diese auch in ferner Zukunft noch genießen können.

Unter www.pfalz.de/uffbasse  haben wir einige Verhaltenstipps für ein rücksichtsvolles und sorgsames Miteinander aufgelistet.

Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,4 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
275 m
Abstieg
274 m
Start
Parkplatz an der Falkenburghalle in Wilgartswiesen; PKW-Navigation: Tiergartenstraße 21, 76848 Wilgartswiesen
Ziel
Parkplatz an der Falkenburghalle in Wilgartswiesen; PKW-Navigation: Tiergartenstraße 21, 76848 Wilgartswiesen

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Lehrreicher Wanderausflug für die ganze Familie  

Oberhalb von Wilgartswiesen ruht die Burgruine Falkenburg, als ein Zeugnis mittelalterlicher Burgenbaukunst. Als Attraktion des Premiumwanderwegs „Wilgartswieser Biosphären-Pfad“ erlangt nun die ehemalige Reichsfeste wieder an Bekanntheit. Doch auch sonst hat die mitunter lehrreiche Wanderung unvergessliche Eindrücke zu bieten. 

Schon gleich zu Beginn steht der Aufstieg zur Burgruine über einen Waldpfad an. Schattig und mystisch ist es am Fuße der Burgmauern. Eine schmale Treppe führt nach oben auf den Burgfelsen der wild bewachsenen Oberburg, von wo aus sich ein herrlicher Blick über den Wasgau offenbart. Es lohnt sich, die Ruine zu erkunden. Im Schatten unter einer Eiche, inmitten unberührter Natur, die von den imposanten Burgresten mittlerweile Besitz ergriffen hat, findet man denn auch ein nettes Picknickplätzchen. 

Ausgeruht geht es von der Falkenburg gemütlich wieder bergabwärts Richtung „Wasgaublick“. Schon bald sind die Geräusche der Zivilisation verstummt und übrig bleibt nur Vogelzwitschern. Irgendwo hört man Wasserrauschen und dann nur noch völlige Ruhe. Aus dem schattigen Laubwald führt der Weg in ein idyllisches Wiesental, dem Naturschutzgebiet Falkenburg-Tiergarten. Auf Informationstafeln erfährt man Wissenswertes über die dort lebende Tier- und Pflanzenwelt. Was sich am Wegesrand anhört wie Eisregen, der auf Herbstlaub fällt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Millionen von Roten Waldameisen, die um einen riesigen Ameisenhügel fleißig ihre Arbeit verrichten. Auch hier informiert eine anschauliche Tafel über diese in Deutschland seltener beheimatete Insektenart. 

Eine nächste Rast bietet sich beim Aussichtspunkt Wasgaublick an, den man nach einem etwa 45-minütigen, leicht zu bewältigenden Aufwärtsmarsch erreicht. Über den Kurt Reinhard Pfad führt danach der Weg zu einer beeindruckenden Felsenwand, die majestätisch in leuchtenden Rottönen aus dem Grün des Waldes herausragt: die Deichenwand. Von einer großzügigen Aussichtsplattform aus Holz genießt man einen erhabenen Blick über die umliegenden Pfälzer Berge. Hier ist der ideale Ort zum Entspannen, Sinnieren und Energietanken. Entlang der Steilwand führt ein mit Drahtseilen gesicherter Pfad hinab an den Fuß des Felsmassivs. Hier sollte man unbedingt noch einmal anhalten und den Blick an der mächtigen Felsenwand hinauf gleiten lassen. Je nachdem wie die Sonne steht, kann man ein tolles Farbenspiel in Rot, Braun und Orange bewundern. 

Nun geht es weiter den Berg hinunter ins romantisch gelegene Rödertal. Die Luftfeuchtigkeit nimmt merklich zu: Man nähert sich der Hangquelle. Beim Überqueren der Quelle nimmt man die Feuchtigkeit im Boden und in der Luft wahr, die unterschiedlichen Farnarten einen geeigneten Lebensraum bietet. Lehrreich wird es im liebevoll angelegten „Schulwald“. Nicht nur Kinder lernen anhand der vielen informativen Klapptafeln einiges über die heimischen Pflanzen und Tiere sowie den Kreislauf der Natur kennen. Und wenn man am Insektenhotel angekommen ist und sich leise verhält, kann man sogar das eine oder andere scheue Waldtier beim Futtern beobachten.

Text: Daniela Trauthwein

Blick vom Premiumwanderweg (Dieter F. Hartwig)
Uffbasse-Logo (Pfalz-Touristik)
Felsmassiv am Premiumwanderweg (Dieter F. Hartwig)
Insektenhotel im Naturschutzgebiet Tiergarten (Christina Brödel)
Aufstieg zur Falkenburg (Jürgen Werner)
Falkenburg (Stephanie Ser)
Falkenburg in Wilgartswiesen am Abend (Stephanie Ser)
Falkenburg (Stephanie Ser)
Falkenburg Wilgartswiesen (Stephanie Ser)

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