Remigius-Wanderweg - Etappe 1 (Kusel - Potzberg)

Die 1. Etappe von 14,4 km Länge auf dem 46 km langen Qualitätswanderweg im Herzen des Pfälzer Berglandes.

Ab Kusel Parkplatz 1,5 km - Markierung: Weißes "R" auf gelbem Grund = Zuweg bis zur Winterhelle.

Ab Winterhelle 12,9 km - Markierung: Weißes "R" auf blauem Grund - Hauptweg bis Anbindung an den "Pfälzer Höhenweg".

Der Remigius-Wanderweg führt durch die bucklige Landschaft des Pfälzer Berglandes, gesäumt mit herrlichen Panoramablicken in den Hunsrück und die Pfalz.

Unterwegs laden romantisch gelegene Bänke zum Verweilen und Staunen ein.

Unterwegs besteht die Möglichkeit zur Einkehr.

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

- Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

- Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibt immer auf den Wegen.

- Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.

- Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

- Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen. Auch am Wochenende.

- Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungswege und landwirtschaftliche Maschinen.

- Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.

Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,2 km
Dauer
4:22 h
Aufstieg
610 m
Abstieg
278 m
Start
66869 Kusel, Bahnhof
Ziel
66887 Föckelberg, Wildpark Potzberg

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Auch wenn der eigentliche Wanderweg erst ein paar hundert Meter später startet - wir empfehlen den Bahnhof in Kusel als Startpunkt. Hier können Sie mit dem Zug im Stundentakt anreisen, ausreichend Parkplätze sind auch vorhanden.

Der Zuweg mit dem gelben "R" -  dem Wegzeichen des Remigius Wanderweges beschildert, nach ca. 800 m erreichen wir die idyllisch an einem kleinen Weiher liegende "Winterhelle" und starten dort richtig auf den Remigius Wanderweg.

Der Weg führt uns durch dichten Wald, vorbei am Waldklassenzimmer und an der Rübezahlbank.

Ihren Namen trägt die Bank aufgrund ihrer Ausmaße, gemütlich ist es dort aber für jeden Wanderer. Viele Laubbäume, darunter auch knorrige Mammutbäume, prägen den Wald neben dem Weg - wir erreichen die Anhöhe in Haschbach und werden schon mit dem Blick auf den Remigiusberg mit seiner 1019 als Kloster erbauten Probstei St. Remigii und der Ruine Michelsburg belohnt. Mit einem kleinen Abstecher sind Probstei und Ruine schnell zu erreichen.

Auf unserem weiteren Weg tauchen wir im Steinbruch zwischen Haschbach und Theisberstegen in die geologische Vielfalt der Region ein, tiefe Blicke in Millionen Jahre, auf einem geologischen Lehrpfad mit Informationstafeln, geht es durch das Steinbruchgelände und schlägt die Brücke zwischen geologischer Vergangenheit und heutiger Nutzung.

Das Steinbruchmuseum Rammelsbach liegt ganz in der Nähe und ist durch den ausgeschilderten Zuweg schnell zu erreichen - Besichtigung nach Voranmeldung unter Tel: 06381 / 424270 möglich.

Vom Remigiusberg steigen wir ins Glantal nach Theisbergstegen ab. Hier können bei den Storchenfreunden Glantal Störche inner- und außerhalb der Volier bewundert werden. Die meisten Tiere wohnen ganzjährig im Glantal und sorgen für ausreichend Storchennachwuchs (weitere Informationen.

 

In Theisbergstegen gibt es mehrere Gelegenheiten zu Rast und Einkehr, sowie einen Bahnhaltepunkt. Gleich hinter dem Ort, an der sonntags geöffneten Buchwaldhütte, beginnt der Aufstieg durch das Landschaftsschutzgebiet  "Potzberg". Vorbei an den Resten der Altenburg geht es stetig durch wunderschöne Wälder bergan.

An der Stollenquelle bei den Einheimischen als gelbes Wasser bekannt, sollte man seine Flasche nicht auffüllen: Die gelbe Farbe - aus dem Eisenerz des ehemaligen Stollens herausgespült - färbt den Weg, Finger, Schuhe und - für Experimente bestens geeignet - Taschentücher erkennbar gelb.

Der Weg passiert den "Dreieckigen Stein ", einen Grenzstein, der die Gemarkungsgrenzen der drei Ortsgemeinden Gimsbach, Theisbergstegen und Ruthsweiler am Glan markiert.

Auf dem Gipfel angekommen, belohnen wir uns mit einem kurzen Abstecher auf den Aussichsturm in 562 m Höhe auf dem Potzberg. Die Aussicht über das Pfälzer Bergland bis zum Donnersberg und Kaiserslautern ist beeindruckend.

Nicht verpassen sollte man einen Besuch im Wildpark Potzberg mit seiner einmaligen Flugschau. Die rustikale Holzhütte des Wildparks bietet sich für eine gemütliche Einkehr an.

Gedenkzimmeransicht ()
Rübezahlbank ()
Kusel - Winterhelle (Dominik Ketz)
Sitzgruppe ()
Steinbruchgelände Bei Rammelsbach (K.-P. Kappest)
Steinbruchgelände bei Rammelsbach (K.-P. Kappest)
Remigiusberg - Ruine Michelsburg (K.-P. Kappest)
Remigiusberg - Ruine Michelsburg (K.-P. Kappest)
Remigiusberg - Ruine Michelsburg (K.-P. Kappest)
Blick von der Michelsburg (Klaus-Peter Kappest)
Remigiusberg - St. Remigii (K.-P. Kappest)
Remigiusberg - Hotel "Alte Probstei" (Dominik Ketz)
Blick zum Remigiusberg (K.-P. Kappest)
Zwischen Remigiusberg und Theisbergstegen (K.-P. Kappest)
Blick nach Gimsbach (FVZV Pfälzer Bergland)
Potzberg - Stollenquelle (Gelbes Wasser) (FVZV Pfälzer Bergland)
Dreieckstein mit Infotafel ()
Potzberg - Dreiecksstein (FVZV Pfälzer Bergland)
Potzberg - Kalescheiche (FVZV Pfälzer Bergland)
Potzbergturm (FVZV Pfälzer Bergland)
Blick vom Potzbergturm (FVZV Pfälzer Bergland)
Potzberg - Wild- und Greifvogelezoo (FVZV Pfälzer Bergland)
Potzberg - Wild- und Greifvogelezoo (FVZV Pfälzer Bergland)
Adler bei der Flugshow (Markus Meier)

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