Pirminiusweg

Der Pirminisweg verläuft ausgehend von der Klosterstadt Hornbach im Dreiländereck Rheinland-Pfalz, Lothringen und Saarland. Start ist an der Pirminiushalle in Hornbach. Der Wanderweg zeichnet sich durch die wechselnden Landschaften von Wald, Wiesen und Äckern aus.   Anhöhen mit herrlichem Ausblick, idyllische naturgeschützte Talauen mit alten Mühlen zeugen vom Liebreiz der Region.

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

  • Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
  • Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibe immer auf den Wegen. Versuche übermäßigen Lärm zu vermeiden und verlasse vor der Dämmerung den Wald.
  • Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.
  • Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.
  • Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen, auch am Wochenende.
  • Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungsfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen.
  • Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.

www.pfalz.de/uffbasse

Schwierigkeit
schwer
Strecke
27,0 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
319 m
Abstieg
325 m
Start
Pirminiushalle in der Klosterstadt Hornbach
Ziel
Pirminiushalle in der Klosterstadt Hornbach

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Der Wanderweg trägt den Namen des heiligen Pirminius, dem Patron der Pfalz. Bereits im Jahr 742 errichtete der Wandermönch in dieser bezaubernden Landschaft eine Benediktinerabtei. Im multimedialen Klostermuseum wird inmitten der kulturträchtigen Stätte des Klosters das Mittelalter und das Leben in Hornbach veranschaulicht. Die Pirminiushalle der Klosterstadt Hornbach ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung. Der Charakter des Pirminiuswegs lässt sich als zurückhaltend beschreiben – und das steht im ausgezeichnet! Wir wandern hinauf zum Waldrand des Burgerwaldes, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf Hornbach haben. Auf Waldwegen erreichen wir die nächste Anhöhe und wandern entlang von Wiesen in einen prächtigen Mischwald, dem Großen Wald. Aus dem Wald heraus geht es bergab nach Brenschelbach. Nach durchschreiten des Ortes erreichen wir bald die Deutsch - Französische Grenze. Etwa 50 m vom Wanderweg entfernt steht der wohl älteste Grenzstein der Region, der sogenannte Schwedenstein von 1597. Wir erreichen erstmals Ormersviller. Oberhalb des Ortes steigen wir Richtung eines Windrades hinauf, passieren das Friedenskreuz und sind wieder kurz in Deutschland. In einem Bogen geht es zurück nach Frankreich. Vor uns sehen wir bereits die Chapelle St. Joseph, die wir nach wenigen Minuten erreichen. Ein wunderschöner Ort mit Blick auf die Sickinger Höhe und das Lothringer Hochplateau. Nach dem zweiten Durchwandern des Ortes Ormersviller halten wir auf den markanten Wasserturm zu und gelangen nach einer kurzen aber kräftigen Gefällstrecke in das Tal der Schwalb mit dem Naturschutzgebiet Schwalbaue. Wir wandern auf einer ehemaligen Bahntrasse an der Eschviller Mühle vorbei. Ein Abstecher zur Mühle mit seinem Museum und kulinarischen Angeboten sollte unbedingt eingeplant werden. Weiter geht es entlang der Schwalbaue, wir passieren die Lutzviller Mühle und sind in Höhe der Blumenauer Mühle wieder in Deutschland. Brenschelbach-Bahnhof ist bald erreicht und wir gehen die leicht ansteigende Straße hinauf. Nach einem kleinen Waldstück sind wir wieder von Wiesen und Feldern umgeben. Von der nächsten Anhöhe, dem Vogesenblick, bietet sich uns wieder ein wunderbarer Weitblick über die uns umgebende Landschaft. Dem Höhenrücken folgen wir bis zum Waldrand und steigen hinab ins Becherbacher Tal mit dem idyllischen Weiher. Auch wenn es nicht mehr weit bis zum Ziel ist, hier müssen wir einfach noch mal rasten und die Ruhe auf uns wirken lassen. Abschließend kommen wir noch an der Gimpelwaldhütte des Pfälzerwaldvereins vorbei. An der Waldhütte führt ein Pfad bergab und bringt uns zum Ausgangspunkt der herrlichen Wanderung zurück.

Becherbacher Weiher (Maritta Kolbe)
#Uffbasse (Volker Matheis)
Sonnenuntergang in Riedelberg. (Hans-Jürgen Homberg)
Historama Kloster Hornbach. ("Der Knipser" Mario Moschel)
Schwedenstein; Grenzstein 1597, Lothringen - Pfalz Zweibrücken (Bernd Forsch)
Abzweigung der Kurzstrecke im Großen Wald (Bernd Forsch)
Wegmarkierung (Bernd Forsch)

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