Jakobspilgerweg Zweibrücken Stadt/Land Nordroute 2021

Beim Pilgern ist der Weg das Ziel. Die Nordroute des Pfälzer Jakobswegs, von Speyer nach Hornbach, führt durch den Stadtteil Niederauerbach in die Stadt Zweibrücken. 

 

Schwierigkeit
mittel
Strecke
36,5 km
Dauer
9:35 h
Aufstieg
621 m
Abstieg
637 m

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Beim Pilgern ist der Weg das Ziel. Die Nordroute des Pfälzer Jakobswegs, von Speyer nach Hornbach, führt durch den Stadtteil Niederauerbach in die Stadt Zweibrücken. 

In Niederauerbach führt der Weg direkt an dem Muschelsteinstandort an der Zwinglikirche (Denkmalstraße) vorbei. Der Glockenturm der Kirche stammt aus dem 12. Jh. Weiter geht es auf das Geländer der Fasanerie. Wenige Meter vom Weg entfernt kann die salische Burgruine der „Ehrwoog“ erkundet werden. Auch hier findet der Pilger einen Muschelstein, der historisch besondere Bauwerke entlang des Weges auszeichnet.

Weiter bergan erreicht der Pilger den Trompetenhügel mit der besten Aussicht auf die von Exilpolenkönig Stanislaus Leszczynski 1714-1717 angelegte Sommerresidenz „Tschifflick“. Die terrassierte, barocke Gartenanlage wurde teilweise restauriert und bietet mit Weihern, Kaskaden und Pavillons eine wunderbare Aussicht. Das integrierte Kneippbecken ist besonderer Anziehungspunkt für Wanderer.

Einen kleinen Abstecher wert ist sicherlich auch das nahegelegene Romantik-Hotel Landschloss Fasanerie mit ausgezeichneter Küche, Biergarten und der direkt nebenan gelegene Wildrosengarten. Ein lebendiges Rosenarchiv mit ca. 100 Wildrosen und 400 Kultursorten aus vergangenen Zeiten.

Die Burgruine, das Hotel, das barocke Gartendenkmal und der Wildrosengarten stehen heute auf dem Gelände das um 1757 mit einer Mauer umfasst zur Fasanerie von Herzog Christian IV. wurde. 

Die Stadt der Rosen und Rosse war einst herzogliche Residenz. Aus der Zeit der Herzöge stammt das Schloss im Stil des nordischen Barock und der harmonische Gebäudekomplex „die Herzogsvorstadt“. Jakobspilger können im Rosengarten nicht nur ihren Pilgerpass abstempeln lassen, hier findet man in der malerischen Parklandschaft mit 45.000 Rosen in 1.500 Sorten, auf einem der Liegestühle doch ausreichend Muße um sich von den Strapazen zu erholen. Etwas lebhafter geht es im gegenüberliegenden Landgestüt zu. Schon seit 1755 wird in Zweibrücken Pferdezucht betrieben.

In der belebten Fußgängerzone Zweibrückens laden viele Restaurants und Straßencafés zu einer Pause ein. Hier, im Herzen der Stadt befindet sich die Alexanderskirche, eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Sie diente den Wittelsbachern als Grablegungsstätte und ist heute ebenfalls mit einem Muschelstein ausgezeichnet.

Wer eine längere Rast plant, kann in einem der zentrumsnahen Hotels oder etwas familiärer, in einer der zahlreichen Ferienwohnungen entlang des Weges eine passende Unterkunft finden.

Logo Jakobsweg (Kultur- und Verkehrsamt Zweibrücken)
 (Foto Harald Kröher)
 (Harald Kröher)
Freitreppe am barocken Gartendenkmal (Esther Budell-Hoffmann)
Romantik-Hotel Landschloss Fasanerie ()
Kneippbecken Fasanerie ()
 (Esther Budell-Hoffmann)
Muschelstein an der Alexanderskirche (Esther Budell-Hoffmann)
 (Esther Budell-Hoffmann)

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