Felsenland Sagenweg

Der grenzüberschreitende Premium-Weitwanderweg hat alles zu bieten, was das Wanderherz zum Hüpfen bringt. In fünf Etappen führt das kleine Gespenst auf den blauen Wegmarkierungen Wanderer durch die mystische Welt des Pfälzerwalds. Bereits die erste Etappe von Dahn nach Erfweiler beeindruckt mit herrlichen Ausblicken von imposanten Felsen und mächtigen Burgruinen. Nicht weniger imposant ist die Streckenführung der zweiten Etappe nach Bundenthal.

Mit der Burgruine Drachenfels und der sagenumwobenen Burg Berwartstein bietet diese Etappe zwei unvergessliche Höhepunkte. Nicht nur wegen ihrer Höhenmeter wird die dritte Strecke nach Schönau gerne als Königsetappe bezeichnet. Auch die Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Wegelnburg – die höchstgelegene Burgruine der Pfalz oder die berühmte Burg Fleckenstein im Elsass machen diesen Teil der Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Durch idyllische Wiesentäler und an romantischen Waldseen vorbei führt die vierte Etappe nach Fischbach. Die letzte Etappe auf dem Felsenland Sagenweg führt nach Bruchweiler-Bärenbach. Auf dem Weg liegt das Biosphärenhaus mit dem abenteuerlichen Baumwipfelpfad. Richtung Rumbach durchquert man über einen Holzsteg das Naturschutzgebiet Königsbruch.

In Rumbach sollte man unbedingt die Christuskirche mit ihren mittelalterlichen Fresken besichtigen. Jetzt gibt es nur noch einen letzten Anstieg zum Schützenfelsen, bevor die traumhafte Etappenwanderung am neuen Freizeitpark Spießwiesen in Bruchweiler-Bärenbach endet. 

 

Achtung: im Bereich des Christkindelsfelsen in Rumbach findet zur Zeit eine größere Holzerntemaßnahme statt. Der komplette Bereich um den Christkindelsfelsen ist gesperrt. Dies betrifft auch den Felsenland Sagenweg. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Diese Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende März 2024 abgeschlossen sein!

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

 

Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibt immer auf den Wegen.

Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.

Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen. Auch am Wochenende.

Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungswege und landwirtschaftliche Maschinen.

Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.

 

Schwierigkeit
schwer
Strecke
86,1 km
Dauer
28:00 h
Aufstieg
2337 m
Abstieg
2360 m
Start
Tourist-Information Dahner Felsenland, Schulstraße 29, 66994 Dahn; Bruchweiler-Bärenbach, Spießwiesenpark
Ziel
Bruchweiler-Bärenbach, Spießwiesenpark, Tourist-Information Dahner Felsenland, Schulstraße 29, 66994 Dahn

Wegverlauf


Wegbeschreibung


1. Etappe: Dahn-Erfweiler (14,9 km)
Wir starten an der Tourist-Information in der Schulstraße in Dahn und folgen dem „Gespenster-Logo“ Richtung Friedhof. Hier erreichen wir den Wald und wandern auf malerischen Waldwegen hinauf zur Aussichtskanzel am Jungfernsprungfelsen. Wir steigen wieder ab nach Dahn und wandern als nächstes zum Sängerfelsen, der ebenfalls einen herrlichen Ausblick bietet. Vorbei an imposanten Felsen führt der Wanderweg zur Burgruine Neudahn, die wir in einem Rundgang erkunden. Dann geht es weiter durch das Moosbachtal zur „Dahner Hütte“ (Pfälzerwaldvereinshütte, bewirtschaftet, bitte Öffnungszeiten beachten). Über felsige Wege, vorbei an schönen Aussichtsplätzen und gewaltigen Felsmassiven führt nun der Weg nach Dahn und weiter bis zur Burgengruppe Altdahn. Hier gibt es gleich drei mächtige Gemäuer zu entdecken, die Burgruinen Altdahn, Grafendahn und Tannstein. Ein Besuch des  Burgmuseums ist empfehlenswert. Voller Impressionen steigen wir zum ersten Etappenziel Erfweiler ab.

2. Etappe: Erfweiler-Bundenthal (22,1 km)
Wir starten in Erfweiler und wandern auf sandigen Pfaden durch den herrlichen Pfälzer Wald. Sanft ansteigend erreichen wir schon bald den ersten Aussichtspunkt auf der Südseite des Kahlenberges bei Schindhard. Kurze Zeit später passieren wir den malerischen Ort selbst und wandern an Streuobstwiesen vorbei Richtung Eilöchel. Am dortigen Wanderparkplatz beginnt der Aufstieg zum Eichelberg, wo wir einen traumhaften Blick auf Busenberg genießen. Unterhalb einer mächtigen Felsenwand wandern wir auf dem idyllischen Vogellehrpfad entlang und erreichen viel zu schnell den Parkplatz „Hexenplätzel“. Wir folgen dem Wanderweg quer durch Busenberg und haben unser nächstes Ziel, die Burgruine Drachenfels, schon in Sichtweite. Nach einem steilen Anstieg genießen wir die Pause in der weitläufigen Anlage mit Blick auf die waldreiche Umgebung. Stärkung gibt es anschließend an der Drachenfelshütte (Pfälzerwaldvereinshütte), die mittwochs und am Wochenende geöffnet hat. Vorbei an der Kapelle St. Gertraud führt der Wanderpfad nach Erlenbach und weiter zur Burg Berwartstein. Die Besichtigung der hochgelegenen Burg kostet Eintritt, aber die spannenden Führungen sind auf jeden Fall zu empfehlen. Eine Burggaststätte befindet sich im Rittersaal. Der letzte Wegabschnitt auf dieser Etappe führt an dem Felsmassiv der „Fladensteine“ (mit Geopfad) entlang nach Bundenthal.

3. Etappe: Bundenthal-Schönau (17,5 km)
Die heutige Etappe gilt von den Höhenmetern her als Königsetappe. Wir starten im Ort Bundenthal und wandern am Flugplatz Söller vorbei, queren ein kleines Tal und beginnen den anstrengenden Aufstieg durch wechselnde Waldlandschaften hinauf zum Gipfel des „Mäuerle“, an dem vor langer Zeit schwere Kämpfe tobten. Vorbei an den imposanten Felsen des Mäuerle, wie zum Beispiel dem „Teufelstisch“ geht es nun auf schmalen Pfaden hinunter nach Nothweiler. Hier genießen wir köstliche Flammkuchen und beginnen frisch gestärkt den anstrengenden Aufstieg zur höchstgelegenen Burgruine der Pfalz, der Wegelnburg (572m). Oben angelangt wartet zur Belohnung ein traumhafter Panoramablick. Auf dem Kamm entlang wandern wir leicht abwärts und passieren dabei die Grenze zu Frankreich. Herrliche Panoramablicke erwarten uns auch auf den Burgruinen Hohenburg und Löwenstein, die wir ausgiebig erkunden. Anschließend folgen wir dem spektakulären Felsenpfad, der nur für trittsichere Wanderer geeignet ist, zum Walderlebniszentrum P’tit Fleck und zur Burgruine Fleckenstein. Ein bequemerer Weg zum Fleckenstein beginnt am Einstieg des Felsenpfades und ist mit einem roten Balken markiert. Eine Ausstellung informiert uns hier über die Besonderheiten des Waldes und wir genießen die Rastmöglichkeit mit Bistro und Souvenirshop. Wer die nahe gelegene Burgruine Fleckenstein besichtigen möchte, kann hier Tickets dafür kaufen. Am Fuß der imposanten Burgruine Fleckenstein wandern wir weiter nach Hirschthal. Nun wandern wir ein Stück durch das idyllische und abgelegene Tal des Hichtenbaches, bevor wir nach rechts in den Wald einbiegen. Hier geht es über Pfade und Waldwege teilweise steil hinauf, bis wir oben am Bruderfelsen einen herrlichen Rundblick über den Wald und auf die Burgruine Fleckenstein genießen können. Kurz vor unserem Tagesziel Schönau erwartet uns als letzter Höhepunkt dieser Etappe das mächtige Felsmassiv des Pfaffenfels, welchen man über Leitern erklimmen kann. Den Gipfelstürmer erwartet eine traumhafte Aussicht.

4. Etappe: Schönau-Fischbach (19,4 km)
In Schönau folgen wir dem Wanderweg durchs Wengelsbachtal hinauf zum Wengelsbacher Hals und weiter bis zur Burgruine Blumenstein. Auf idyllischen Waldwegen gelangen wir zum Col du Maimont in Frankreich. Wir erkunden die ca. 500 Meter entfernt  gelegene Burg Wasigenstein, bevor wir uns an den Aufstieg zum Gipfel des Maimont machen. Vorbei an der Opferschale, einem flachen Fels, wandern wir auf Waldpfaden zurück nach Deutschland und genießen am Friedenskreuz tolle Aussichten auf die Region. Ein toller Wegabschnitt führt uns an einem lang gestreckten Felsriegel entlang. In Serpentinen wandern wir dann in unmittelbarer Nähe zur Grenze steil abwärts zum Zollstock. Ab hier wird der Weg flacher und wir gelangen ins Sauertal. Im Ort Petersbächel lädt das Wanderheim Walthariklause zur gemütlichen Rast ein. Als nächster Höhepunkt erwartet uns das Naturschutzgebiet Pfälzerwoog. Auf breiten Waldwegen gelangen wir zu dem versteckten Waldsee Pfälzerwoog und wir genießen Idylle auf den vorhandenen Ruhebänken. Ausgeruht geht es dann weiter hinauf zum Lindelskopf, wo wir einmal mehr die grandiose Aussicht genießen. Wir folgen dem Wanderweg weiter nach Ludwigswinkel. Hier erwarten uns ein Barfusspfad und ein Skulpturenweg. Vorbei am Badesee Saarbachhammer treffen wir schließlich in Fischbach, unserem Tagesziel, ein.

5. Etappe: Fischbach-Bärenbach (12,7 km)
Die letzte Etappe beginnt mit einem idyllischen Wegabschnitt in der Talaue der Sauer. Nach kurzer Zeit biegen wir zum Biosphärenhaus ab, an dem spannende Erlebnisse im Baumwipfelpfad auf uns warten. Anschließend folgen wir dem Felsenland Sagenweg weiter und queren auf einem Holzsteg das Naturschutzgebiet Königsbruch. Wieder zurück im Wald gelangen wir über schräge Rampen auf den Rumberg. Malerische Waldpfade führen uns an schönen Felsen vorbei zum Christkindelsfelsen. Hier genießen wir einen großartigen Ausblick auf Rumbach. Beim Abstieg nach Rumbach wandern wir an einigen alten Zufluchtsstollen vorbei, in denen bedrohte Fledermäuse hausen. In Rumbach angelangt besichtigen wir die Christuskirche mit ihren schönen Fresken aus dem 12. Jahrhundert. Die letzten Kilometer des Sagenweges führen uns auf Waldpfaden hoch zum Schützenfelsen und von dort aus durch Wald und Wiesen nach Bruchweiler-Bärenbach. Am neuen Freizeitpark Spießwiesen beenden wir unsere traumhafte Etappenwanderung auf dem Felsenland Sagenweg nach rund 86 Kilometern.

Burg Fleckenstein, Lembach/F (Kurt Groß)
Burgruine Neudahn (Kurt Groß)
Burgruine Neudahn (Kurt Groß)
Hütte "Im Schneiderfeld PWV Dahn (Jacques Noll)
Burgenmassiv Alt-Dahn (Kurt Groß)
Burgenmassiv Alt-Dahn (Daminik Ketz)
Burgenmassiv Alt-Dahn (Kurt Groß)
Blick auf Schindhard mit dem Kapellenfelsen (Jacques Noll)
Drachenfelshütte PWV Busenberg (Jacques Noll)
Burgruine Drachenfels (Daminik Ketz)
Burgruine Drachenfels (Peter Zimmermann)
Burgruine Drachenfels (Daminik Ketz)
Schlafgemach auf Burg Berwartstein (Kurt Groß)
Folterkammer auf Burg Berwartstein (Jacques Noll)
Burg Berwartstein (Kurt Groß)
Kleinfrankreich bei Erlenbch (Kurt Groß)
Kiosk am Badesee Seehof Erlenbach (Jacques Noll)
Badesee Seehof (Jacques Noll)
Blick auf Nothweiler vom Mäuerle (Jacques Noll)
Ortsmitte Nothweiler (Jacques Noll)
Besucherbergwerk Nothweiler (Daminik Ketz)
Blick von der Burgruine Wegelnburg in den Pfälzerwald (Kurt Groß)
Burgruine Wegelnburg (Kurt Groß)
Hohenbourg/Nordelsass (Kurt Groß)
Löwenstein/Nordelsass (Kurt Groß)
Burg Fleckenstein/Nordelsass (Kurt Groß)
Burgruine Blumenstein (Jacques Noll)
Biosphärenhaus mit Baumwipfelpfad in Fischbach (Kurt Groß)
Baumwipfelpfad inFischbach (Jacques Noll)
Hohenbourg/Nordelsass (Kurt Groß)
Löwenstein/Nordelsass (Kurt Groß)
Burg Fleckenstein/Nordelsass (Kurt Groß)
Burgruine Blumenstein (Jacques Noll)
Barfußpfad in Ludwigswinkel (Kurt Groß)
Biosphärenhaus mit Baumwipfelpfad in Fischbach (Kurt Groß)
Baumwipfelpfad inFischbach (Jacques Noll)
Christkindelfelsen bei Rumbac (Jacques Noll)
Schützenfelsen bei Rumbach (Jacques Noll)
Christuskirche in Rumbach (Jacques Noll)
Fresken in der Christuskirche in Rumbach (Jacques Noll)
Freizeitpark Spießwiesen in Bruchweiler-Bärenbach (Adrian Stilgenbauer)
Freizeitpark Spießwiesen in Bruchweiler-Bärenbach (Jacques Noll)

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