Friedrichsbühl-Weg - Bellheim

Die Wanderung führt in gerader Linie zu den offenen Holzwiesen und in den Bellheimer Wald. Am ehem. Jagdschloss Friedrichsbühl (Hinweisschild) lohnt ein kleiner Stopp. Kurfürst Friedrich III errichtete hier 1550 ein, von einem künstlichen Graben umgebenes Wasserschloss. Eine Aussichtsplattform ermöglicht den Blick auf wenige baulichen Reste. Vielleicht erhascht man auch einen Blick auf das Pfälzer Fabeltier, den Elewetrisch?

Zurück auf dem Hauptweg geht es nach Norden, wo man auf den Queichtal-Wanderweg  des PWV (HW48) trifft. Ihm folgt man in östlicher, dann in südlich-östlicher Richtung. Um die Sollach zu queren, verlässt der Friedrichsbühl-Weg den PWV-Weg.  Es öffnet sich einen schöner Eichenwald. In gerader Linie passiert man ein Versuchsfeld des Forstes zur Anpflanzung klimaresistenter Baumarten und erreicht das Neubaugebiet von Bellheim. Von hier aus geht es nach Westen auf dem südlichen Teil des "Kleinen Bellheimer" wieder zum Schützenhaus (Teilstück am Ende wie am Anfang).

 

Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,3 km
Dauer
1:40 h
Aufstieg
1 m
Abstieg
1 m
Start
Abenteuerspielplatz am Schützenhaus Bellheim, Ende Forststraße
Ziel
Abenteuerspielplatz am Schützenhaus Bellheim, Ende Forststraße

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Es empfiehlt sich am Bellheimer Schützenhaus (Ende der Forststraße) zu parken. Dort ist auch ein großzügiger Spielplatz mit Wasserspirale. Hier startet der Friedrichtsbühl-Rundwanderweg. Er führt zunächst in gerader Linie in den Bellheimer Wald bis an die Holzwiesen, wo man mit etwas Glück von April-September Störche beobachten kann. In nur wenig Entfernung erreicht man von dort das ehemalige Jagd- und Wasserschloss, das Kurfürst Friedrich III 1550 dort errichten ließ. Die heutige  Wüstung lässt nur wenig von der Großuzügigkeit der Anlage vermuten. Sie erreicht man in wenigen Metern vom Hauptweg entfernt. Das Schloss war ehemals von der Sollach umspült, die dazu extra von der Queich abgeleitet wurde. Die quadtratisch angeordneten Gräben kann man noch gut erkennen. Ein Blick auf die baulichen Reste erhascht man von der eingerichteten Aussichtplattform, von der sich angeblich auch Elwetritsche (Pfälzer Fabelwesen) ausmachen lassen. Dort finden sich Rastplätze.

Zurück auf dem Hauptweg geht es weiter bis man auf den PWV-Weg (HW48) trifft (Rettungspunkt Nr. 6715-476). Dem Weg folgt man nach Osten und dann nach Süden. Wenn der PWV-Weg fast wieder auf die Sollach trifft, verlässt man ihn. Der Friedrichsbühl-Rundwanderweg biegt nach Süden ab und führt durch einen schönen Eichenwald. In der geraden Verlängerung des Wegs passiert man auf der rechten Seite ein Versuchsfeld für klimaresistente Bäume, das der Forst dort angelegt hat. Auch im Bellheimer Wald zeichnen sich die Herausforderungen des Klimawandels ab. Auf Höhe der beginnenden Bebauung füht der Weg nach Westen und trifft auf den Weg, den man schon zum Einstieg gelaufen ist. Hier geht es ein kurzes Stück südlich zurück zum Schützenhaus.

Schützenhaus (Gastronomie) in Bellheim (Esther Grüne)
Spielplatz am Schützenhaus in Bellheim mit Wasserspiel (Esther Grüne)
Bellheimer Wald (Silke Fuchs)

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