Aussichten der Tuchmacher

Die Wanderung führt Sie vom Bahnhof hinunter in die Stadt, Richtung Schulstraße, am Friedrich-Ebert-Platz vorbei, Richtung Marktstraße - Grabenstraße. 

Wer sich für die Wanderung noch nicht mit einer Wegzehrung versorgt hat, kann dies auf dem Weg durch die Stadt noch erledigen. Auf der Route selbst wird ausnahmsweise keine der zahlreichen Hütten im Pfälzerwald angesteuert, aber die zahlreichen Aussichtspunkte bieten eine schöne Kulisse für eine erholsame Rast.

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

 

  • Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.
  • Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
  • Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.
  • Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nachhause. Nutze für Pausen & Picknick ausschließlich die möblierten Rastplätze.
  • Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

 

Weitere Infos unter www.pfalz.de/uffbasse

 

Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,6 km
Dauer
3:20 h
Aufstieg
354 m
Abstieg
354 m
Start
Bahnhof Lambrecht (Pfalz)
Ziel
Bahnhof Lambrecht (Pfalz)

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Der Weg startet am Bahnhof Lambrecht(Pfalz), den man entweder per ÖPNV erreicht oder man stellt sein Fahrzeug auf dem benachbarten Parkplatz ab. Von dort führt die Route hinunter in die Stadt und über die Schulstraße am Friedrich-Ebert-Platz vorbei,  die Markstraße hinauf. Nach der Klosterkirche gehen wir weiter Richtung Grabenstraße. Dort  befindet sich der Einstieg in den Friedensweg. Wir folgen dem Friedensweg und bewegen uns dann weiter auf dem Aussichten der Tuchmacherweg. In der ersten Linkskehre des Schotterweges verlassen wir diesen auf einem recht steil bergauf führenden Pfad, der uns nach wenigen hundert Metern zum Beginn des „Tugendpfades“ leitet. Der Tugendpfad führt uns weiter bergan bis zur Wegespinne „Stadter Bank“. Die erste Höhenstufe ist erreicht und auf einem nun breiten, naturbelassenen Weg führt uns der Weg nahezu ohne weitere Steigung zur „Schönen Aussicht“ am „Wildsaukopf“ und den Wellenliegen.  Die beiden Namen erschließen sich ob der Aussicht über das Lambrechter und den am Hang ruhenden Felsen schnell. Eine erste Rast auf den einladenden Wellenliegen passt gut in den Zeitplan. Die Beine baumeln lassen und den Ausblick über die Stadt hinaus nach Westen oder in Richtung Weinbiet schweifen lassen. 

Wir setzen die Wanderung auf breitem Weg zunächst ohne größere Steigung fort, bis wir an der nächsten Wegkreuzung nach wenigen hundert Metern scharf nach links und deutlich bergauf abzweigen. In einer Schleife führt uns der Weg auf das nächste Höhenniveau und die nächsten beiden Pfadabzweigungen nach links werden ignoriert. Sanft ansteigend führt der Weg nun auf der Nordseite des Schauerberges zum Aussichtspunkt „Umsetzer“. Auch hier lädt eine Sitzgruppe zur Rast ein und der Blick von dieser höher gelegenen Warte verschafft einen neuen Blick hinunter auf die alte Tuchmacherstadt im Tal. 

Nach dem Umsetzer wiederholt sich fast die Beschreibung der Wegeführung, die wir ab den Wellenliegen kennen. Sanft ansteigend weiter, bis es scharf nach links und tüchtig bergauf geht. Aber auch hier ist die Steigung endlich und wir haben den Höhenrücken erreicht. Nahezu zu allen Seiten fällt das Gelände nun ab und wir halten die Richtung zum Kaisergarten entlang verwunschenen Steinformationen bei. 

Der Kaisergarten wurde am 15. August 1804 als Festplatz zur angeordneten Feier der Ernennung Napoleons zum erblichen Kaiser auf dem Vieh-Unterstellplatz "Alte Unger" angelegt. Der Kaisergarten ist mit 519 Metern der höchste Punkt im Lambrechter Klosterwald. Um zu den Überresten der Alten Unger zu gelangen folgt man einfach dem Hinweisschild quer durch den Wald. Heutzutage sind noch niedrige Steinmauern zu sehen.

Es geht rechts auf den Pfad (der Markierung folgen) und über zwei Forstwege. Unterwegs schweift der Blick über die Höhen des Pfälzerwalds. Auf dem Pfad, der durch Heidensträucher geht, bieten zwei Wellenliegen nochmals die Gelegenheit zur Rast. Es geht rechts auf den markierten Fahrweg ("Lambrecht über "Dicker Stein"-Turm") und vor dem Runden Tisch links. Etwa 100 Meter weiter biegen wir scharf links auf den Grasweg ein. Am Stein der Bewegung geht es die Treppe hinab zum Dicker-Stein-Turm. 

Dicker Stein Turm: Der erste Pavillon auf dem Dicken Stein wurde bereits 1896 errichtet, verfiel allerdings mit der Zeit. 1933 wurde dann begonnen, hier einen Aussichtsturm zu errichten. 1995 war er so baufällig, dass er gesperrt werden musste. Es fanden sich jedoch viele Helfer, die den Turm wieder instand setzten.

Es geht vor dem Turm den Pfad hinunter und an der Abzweigung rechts; wir richten uns nun wieder nach der Markierung. Wir wenden uns links auf den Fahrweg und biegen nach ca. 220 Metern scharf rechts auf den Pfad. An dessen Ende geht es rechts auf den Forstweg.

Bei einer Kreuzung wandern wir links hinab zum Friedhof.  Weiter der Wandermarkierung folgen. Es geht an der Straße entlang. Wir laufen die gepflasterte Straße hinunter und an der Schule vorbei. Es geht rechts in die Hauptstraße und links in die Bahnhofstraße. Am Bahnhof endet wieder diese Wanderung.

Aussicht auf die Klosterkirche (Hermann Daniel )
Wellenliegen - Aussichtspunkt Wildsaukopf (Hermann Daniel )
Wegemarkierung (GreenwoodFinch Corporate Communications)
Wellenliegen-Wildsaukopf (Heike Zinsmeister)
Bürgerstube & Gemeinschaftshaus Lambrecht (Harald König)
Friedensplatz - Friedenstaube (Hermann Daniel )
Ausblick Friedensweg - Streuobstwiesen (Hermann Daniel )
Friedensweg (Hermann Daniel )
Friedensweg - Trockenmauer (Hermann Daniel )
Friedensweg - Aussicht auf Lambrecht (Pfalz) (Hermann Daniel )
klein_Uffbasse-Logo (Christoph Bauer)
Uffbasse Infografik_07-23 (Julian Völk)

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