Kalmitgipfel

Mit genau 673,3 m erhebt sich die Kalmit über Maikammer. Sie gehört zum Gemeindewald des Weinortes und ist der höchste Berg im Biosphärenreservat Pfälzerwald. In der Region Pfalz macht ihr allerdings der Donnersberg mit 687 m den ersten Platz streitig. Für die Herkunft des Bergnamens gibt es recht unterschiedliche Theorien. So könnte dieser beispielsweise von dem lateinischen Wort "calamitas" - sturmumtoste Höhen - abgeleitet sein. Aufgrund ihrer Lage fast unmittelbar am Ostrand des Pfälzerwaldes, stürzt sie steil zum Oberrheingraben hin ab. Der kürzeste, aber auch steilste Wanderpfad (Markierung weiß-grüner Balken) führt von Maikammer aus etwa 1 ½ bis 2 Stunden bergauf und überwindet dabei bis zum Gipfel fast 500 Höhenmeter. Bereits in römischer Zeit wurde die Kalmit als Signalstation genutzt. Heute befinden sich noch ein Fernmeldeturm und eine Wetterstation in luftiger Höhe.

 

Mit dem Kalmithaus, einer Rasthütte des Pfälzerwaldvereins, ist die Kalmit eines der beliebtesten Wander- und Ausflugsziele im Mittelgebirge Pfälzerwald. Die Hütte, betreut durch die Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim, existiert übrigens bereits seit 1907. Der Freisitz vor der Hütte eröffnet einen herrlichen Blick über den Oberrheingraben und die Deutsche Weinstraße. Auch der neu eingeweihte Prädikatswanderweg „Pfälzer Weinsteig“ führt über die Kalmit.

 

Kalmit zu Fuß: Wandermarkierung weiß-grüner Balken oder Zuwegemarkierung „Pfälzer Weinsteig“.

 

Mit dem PKW ist die Kalmit z.B. ab Maikammer über St. Martin bis hoch zum Wanderparkplatz Kalmit zu erreichen.

 

Von Mai bis Oktober verkehrt an Sonn- und Feiertagen auch ein Wanderbus (Linie 503, „Kalmitexpress“) ab Maikammer bis hoch zum Wanderparkplatz.

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